Der
Petersdom hat ganz aussergewöhnliche Abmessungen: er
ist 230 Meter lang, das Gewölbe ist 38 Meter hoch, die
Taube des Heiligen Geistes, ganz hinten, hat eine Öffnung
von ein einhalb Metern. In der ersten Kapelle rechts,
befindet sich die schönste Skulptur des Doms: die Pietà
von Michelangelo: das Meisterwerk schlechthin seiner
jungen Jahre, perfekt in seinen Proportionen und in
der Ausdruckskraft der beiden Figuren. In das Brustband
der Madonna ist der Name Michelangelo gemeisselt. Unter
einem der Pfeiler der Kuppel befindet sich die aus dem
XIII Jh. stammende Statue des San Pietro, deren Füsse
von den Küssen der Gläubigen ganz abgenutzt sind. Die
Medaillons zeigen die Heiligen Johannes, Markus, Lukas
und Matthäus. Der Baldachin aus Bronze (so hoch wie
ein fünfstöckiges Haus) stammt von Bernini.
Im Folgenden seien
einige grundlegende Elemente der Peterskirche genannt.
Hauptaltar: nur der Papst zelebriert hier die Messe.
Hinter dem Altar finden die höchsten Feierlichkeiten
statt: Seligsprechungen, Heiligsprechungen, Papstkrönungen.
Linkes Schiff: Monument Alexanders VII von Bernini.
Klementinische Kapelle: Monument Pius VII des Dänen
Thorvaldsen, das einzige Werk eines nicht katholischen
Künstlers in der Basilika. Mosaik mit Auszug aus
der Verklärung von Raffaello (das Original ist
in der Vatikanischen Pinakothek ausgestellt). Kapelle
des Chores, in der der Chor der Julianischen Kapelle
die Sonntagsmesse begleitet. Baptisterium, mit dem wertvollen
Taufbecken, aus Porphyr, vielleicht Teil des Sarkophags
des Kaisers Hadrian. Todestor: zu sehen in Richtung
Ausgang, ein Werk von Giacomo Manzù, das den
Tod Christus und der Jungfrau darstellt.
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